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Wasser - Ware oder Gabe
Projekt der IIa/HAK-Fürstenfeld im November 2008

Wasser und dessen Verfügbarkeit sind für den Menschen der Schlüssel zum Leben. Die unstillbare Profitgier multinationaler Konzerne, gestützt von der
skrupellosen Machtpolitik einflussreicher Kreditgeber wie der Weltbank, machen jedoch aus dem Allgemeingut Wasser, dem Geschenk der Natur, der Gabe Gottes, durch
Privatisierung und Spekulation eine Ware, die den Gesetzmäßigkeiten des Marktes unterworfen und damit für Millionen von Menschen nicht mehr leistbar ist.
Ein Blick in die Realität einzelner südamerikanischer und afrikanischer Staaten lässt das neue Bond-Movie "Ein Quantum Trost" mit seinem Plot ums Wassermonopol
zur leichtgewichtigen, naiven Unterhaltung verblassen.
Der Zugang zu sauberem Trinkwasser bleibt für ein Drittel der Menschheit ein unerfüllter Traum. Umweltverschmutzung und Bevölkerungswachstum verknappen
zusätzlich die unersetzbare Ressource Wasser, so dass die Androhung eines Kampfes um das blaue Gold im 21. Jahrhundert mehr als nur ein Schreckgespenst scheint.

Der IIa-Jahrgang der HAK-Fürstenfeld hat im Religionsunterricht, nach einem informativen Input, in drei Gruppen künstlerisch-kritisch zur Verantwortung im Umgang mit
Wasser Stellung genommen.
- Das erste Objekt, eine 2m x 3m große, mit Getränkeetiketten beklebte Stoffbahn, thematisiert das Geschäft und den Kult mit der Markenware Wasser.
- Drastisch zeigt Objekt 2 mit gestapelten Plastikflaschen den täglichen Verbrauch eines Österreichers von 160 Litern besten Trinkwassers.
- Eine dritte Gruppe präsentiert fotographisch in einer Bildgalerie Wasser in seinen vielfältigen Erscheinungsformen.
Zu sehen in der HAK/HAS -Fürstenfeld bis Mitte März (A. Radl).
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